Made in Sweden — Für den Ort gestaltet
2026–01–29
2026–01–29
Nolas gesamte Produktion findet ausschließlich in Schweden statt. Das war seit der Gründung im Jahr 1980 eine feste Voraussetzung — und ist es bis heute. Dieses Modell bricht mit Branchenstandards und schafft die Grundlage für Langlebigkeit, hohe Qualität und eine vollständig nachvollziehbare Lieferkette.
In einer Zeit, in der schwedische Herkunft oft nur als Etikett verstanden wird, steht Nolas Produktionsweise für etwas Grundlegenderes: eine Arbeitsweise, die auf Vertrauen, Sorgfalt und langfristigen Beziehungen beruht. Jede neue Produktentwicklung beginnt mit einer Vision für einen konkreten Ort oder Bedarf — und nicht mit einer bestehenden Maschinenparkstruktur.
Anstatt eigene Produktionsstätten zu betreiben, arbeitet Nola mit spezialisierten Herstellern in ganz Schweden zusammen. Jeder von ihnen wurde aufgrund seines handwerklichen Könnens, seiner Erfahrung und seiner Fähigkeit, Jahr für Jahr verlässlich zu liefern, ausgewählt.
„Wir haben keine eigenen Fabriken — wir arbeiten stattdessen mit jenen zusammen, die in ihrer Methode führend sind“, erklärt Henrik Edlund, Geschäftsführer von Nola. „Das gibt uns die Möglichkeit, Techniken und Materialien so zu kombinieren, wie es der Produktidee am besten entspricht.“
Durch dieses dezentrale Modell entsteht ein breites Sortiment mit Materialien, die optimal für ihren Einsatzzweck geeignet sind. Verzinkter Stahl für stark frequentierte Schulhöfe. Sandgegossenes Aluminium für denkmalgeschützte Umgebungen. Kiefernholz mit Stahlgestell für entspannte Sitzgelegenheiten in Wassernähe.



„Wir haben keine eigenen Fabriken — wir arbeiten stattdessen mit jenen zusammen, die in ihrer Methode führend sind.“
Henrik Edlund, CEO von Nola


Die Produktentwicklung erfolgt im engen Austausch zwischen Nolas Gestalter:innen, Konstrukteur:innen und Produzent:innen. Der Prozess umfasst Prototypen, Tests und kontinuierliche Anpassungen — vom Radius für bessere Lackabdeckung bis zur Maßoptimierung, um Verschnitt zu minimieren. Viele Produkte entstehen in kleinen Serien und werden von Hand fertiggestellt — mit handwerklicher Präzision.
„Jede Entwicklung eines neuen Produkts kann als eigenes Projekt betrachtet werden“, so Henrik. „Die gemeinsame Prototypenarbeit mit unseren Herstellern führt fast immer zur besten Lösung. Es ist nicht der billigste oder schnellste Weg — aber er ist durchdacht und tragfähig.“
„Die gemeinsame Prototypenarbeit mit unseren Herstellern führt fast immer zur besten Lösung. Es ist nicht der billigste oder schnellste Weg — aber er ist durchdacht und tragfähig.“
Henrik Edlund, CEO von Nola

„So bewahren wir handwerkliches Können und eröffnen Spielraum für neue Formen.“
Henrik Edlund, CEO von Nola


Schwedische Produktion bedeutet eine enge, überschaubare Lieferkette. Sie erlaubt es, auf grünen Strom zu setzen, faire Arbeitsbedingungen zu garantieren, Transportwege zu minimieren und direkt mit den Hersteller:innen zu kommunizieren — oft direkt in der Werkhalle. Das schafft Transparenz und Vertrauen.
„Wir sehen es als Teil unserer Verantwortung, die schwedische Industrie zu stärken“, sagt Henrik. „Wir möchten zu einem industriellen Gefüge beitragen, das andernfalls auszudünnen droht. So bewahren wir handwerkliches Können und eröffnen Spielraum für neue Formen.“
Dieses Arbeitsmodell ist kein Gegenentwurf zu anderen, sondern eine bewusste Entscheidung für Lösungen mit Substanz. Es ermöglicht Orte, die geschätzt und genutzt werden. Produkte, die sich warten, reparieren und langfristig nutzen lassen. Möbel, die mit einem Ort verschmelzen — statt nur darin zu stehen. Denn letztlich zählt nicht nur, wie etwas gemacht ist — sondern warum.